Kurz gesagt
Beginnen Sie etwa acht Wochen vor dem Umzug: Kündigung, Termin und Umzugshilfe klären. Vier Wochen vorher kümmern Sie sich um Halteverbot, Ummeldungen und Ausmisten. In der letzten Woche packen Sie fertig und bereiten Möbel und Küche für den Abbau vor.
Was ist acht Wochen vor dem Umzug zu tun?
Jetzt legen Sie die Grundlagen: Termin, Wohnung und Hilfe.
- Mietvertrag der alten Wohnung kündigen. Die Kündigungsfrist steht in Ihrem Mietvertrag.
- Umzugstermin festlegen, am besten mit etwas Puffer zur Übergabe der alten Wohnung.
- Umzugsfirma anfragen oder Helfer verbindlich einplanen.
- Klären, ob Möbel oder Küche mitkommen und ab- und wieder aufgebaut werden müssen.
- Arbeitgeber fragen, ob Ihnen ein Tag Sonderurlaub zusteht.
Was erledigen Sie vier bis sechs Wochen vorher?
Jetzt geht es um Genehmigungen, Verträge und ums Aussortieren.
- Halteverbotszone für den Umzugswagen rechtzeitig bei der Stadt beantragen, für die alte und die neue Adresse. Die Frist legt die jeweilige Stadt fest.
- Nachsendeauftrag bei der Post einrichten.
- Strom, Gas, Internet, Rundfunkbeitrag und Versicherungen auf die neue Adresse umstellen.
- Ausmisten: Was nicht mitkommt, verkaufen, verschenken oder entsorgen lassen.
- Kartons, Klebeband und Packpapier besorgen.
Bleibt nach dem Ausmisten viel übrig, lohnt sich eine Entrümpelung vor dem Umzug. Dann zahlen Sie keinen Transport für Dinge, die Sie nicht mehr brauchen.
Was gehört in die letzten zwei Wochen?
- Selten genutzte Sachen zuerst packen: Bücher, Deko, Saisonkleidung.
- Jeden Karton mit Raum und Inhalt beschriften.
- Termin für die Übergabe der alten Wohnung mit dem Vermieter vereinbaren.
- Prüfen, welche Schönheitsreparaturen laut Mietvertrag anfallen.
- Parkplatzsituation an beiden Adressen klären, auch Zufahrt und Aufzug.
Wie packen Sie Kartons richtig?
Gut gepackte Kartons lassen sich sicher tragen und schnell auspacken.
- Schweres wie Bücher in kleine Kartons, Leichtes wie Kissen in große.
- Kartons nicht überladen. Ein Karton muss sich von einer Person tragen lassen.
- Geschirr einzeln in Papier wickeln und hochkant stellen, Lücken mit Papier füllen.
- Zerbrechliches außen deutlich kennzeichnen.
- Pro Raum eine Farbe oder Nummer vergeben und an der Tür der neuen Wohnung anbringen. So wissen alle Helfer sofort, wohin ein Karton gehört.
Was ist in der letzten Woche wichtig?
- Restliche Kartons packen, nur das Nötigste draußen lassen.
- Kühlschrank und Gefrierschrank abtauen.
- Schrauben und Kleinteile von Möbeln in beschriftete Beutel geben.
- Einen Tageskoffer packen: Ausweise, Unterlagen, Ladekabel, Medikamente, Werkzeug, Snacks.
- Halteverbotsschilder kontrollieren.
Worauf achten Sie am Umzugstag?
- Eine Person behält den Überblick und beantwortet Fragen der Helfer.
- Zählerstände in der alten und neuen Wohnung notieren und fotografieren.
- Zuerst Möbel und schwere Teile laden, dann die Kartons.
- Zum Schluss jeden Raum der alten Wohnung prüfen: Schränke, Keller, Dachboden.
- Schlüssel bei der Übergabe gegen Unterschrift abgeben.
Was ist nach dem Umzug zu erledigen?
- Beim Bürgeramt ummelden. Die Frist steht im Bundesmeldegesetz, Ihre Stadt nennt sie Ihnen.
- Fahrzeug ummelden, wenn nötig.
- Adresse bei Bank, Krankenkasse, Arbeitgeber und Abos ändern.
- Kartons zurückgeben oder entsorgen.
Wie hilft eine Umzugsfirma dabei?
Eine Umzugsfirma übernimmt Tragen, Transport und auf Wunsch den Ab- und Aufbau von Möbeln und Küche. Sie planen nur noch Termin und Inhalt. Bei iNOVARIO senden Sie Ihre Angaben über den Anfrage-Assistenten. Sie erhalten innerhalb von 24 Stunden einen schriftlichen Festpreis.
Mehr zum Ablauf lesen Sie auf der Seite Umzug. Kommt eine neue Küche dazu, planen wir die Küchenmontage gleich mit.